Donnerstag, 7. November 2019

Warum wir den Stellenwert unseres Fühlens nicht verstehen

besitzt er eine "Gefühlsauszeichnung", und diese ist im Kern qualitativ immer identisch. Die Vielfalt des Fühlens ist vor allem auf die Vielfalt der mit der Gefühlsauszeichnung erlebten Inhalte (Sinnesqualitäten, Empfindungen und Bedeutungen) zurückzuführen.

4: Nur im Fühlen zeigt sich der Wert, bzw. auch Unwert als "Endwert". Alle anderen Werte, die mit Recht so genannt werden dürfen, sind lediglich "Werte als Mittel". Werte können nicht lediglich "gedacht", d.h. kognitiv erfasst werden. Sie sind auch keine bloßen Sinnesqualitäten oder Empfindungen. Gedankliche – gedachte oder verbalisierte – Bewertungen zielen in der Regel bestenfalls intuitiv auf Gefühle. Oft bleiben Bewertungen in bloßem Meinen stecken, dann fehlt ihnen die Verbindung zum gefühlten Endwert.

5: "Gefühl" ist wesentlich Angenehm- oder Unangenehmsein. Angenehm- und Unangenehmsein sind die unentbehrliche und notwendige Bestimmung des Gefühlsbegriffs ("notwendig" in dem Sinne, wie drei winkelig untereinander verbundene Gerade ein Dreieck bilden oder wie die der räumlichen Ausdehnung nach kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten die Gerade ist).

6: Angenehm- und Unangenehmsein sind Erlebnisqualitäten sui generis  (= eigener Art, wie z.B. auch Sehen, Riechen, Hören, Schmecken, Denken). Angenehmsein und Unangenehmsein können auch ohne gedankliches Verstehen erlebt werden. Der Schmerz, wenn ich mir im dunklen Zimmer am Tisch das Knie stoße, bedarf nicht notwendig des Wissens, dass es sich um ein "Tischbein" und mein Körperteil namens "Knie" handelt, um erlebt zu werden.

7: Begriffe wie Lust (Aristippos, Epikur) oder Freude (Epikur) decken nicht den gesamten Bereich der als angenehm empfundenen Gefühle ab. Das Gefühl der Verantwortung, bzw. der Verantwortung nachzukommen, kann als angenehm empfunden werden, wir würden hier aber kaum von "Lust" sprechen.

8: Unsere Sprache hatte für Angenehm- und Unangenehmsein bisher keinen die ganze Skala positiver und negativer Gefühle umfassenden Begriffe entwickelt, daher fiel der Sachverhalt als identisches "Quale"  (= eine Wahrnehmung gleicher oder ähnlicher Art) auch in den Geisteswissenschaften weitgehend durch unser Wahrnehmungsraster.

9: Da es für diesen Sachverhalt keine eindeutigen Begriffe gab, wird hier für die Gefühlsqualität des Angenehmseins in seiner ganzen Erlebnisbreite von subtilsten bis hin zum stärksten Gefühl der Begriff Attractio gewählt und für das gegensätzliche negative Gefühlsmoment Aversio.

10: Empfindungen (z.B. Wärme, Druck) und Gefühle (Angenehm- und Unangenehmsein) sind nicht dasselbe, sondern Erfahrungsweisen völlig verschiedener Art. Die Empfindung der Wärme kann wie auch alle anderen Empfindungen als unangenehm oder angenehm erlebt werden, sich in ihrer Intensität ändern oder in die jeweils gegensätzliche Gefühlsauszeichnung wechseln. Das zu wissen ist wichtig (etwa bei Konflikten oder in der Therapie), weil man dann besser den Wechsel seiner Gefühle versteht. Und andere Menschen können bei gleichen Empfindungen völlig andere Gefühle haben (Toleranzgebot).


11: Attractio und Aversio sind kontingent, d.h. hypothetisch zwar verursacht (auch wenn die Hirnforschung und Neurologie ihre genauen Ursachen nicht kennt), aber sie gehören nicht notwendig zu den Objekten, mit denen sie sich im Erleben als Gefühlsauszeichnung verbinden. Es gibt keine "richtige" Zuordnung von Gefühlsauszeichnung und Objekt, sondern nur "nützliche" im Sinne von unmittelbar evidenter Lebensqualität (z.B. Wohlbehagen) oder von Werten als Mittel, die zu weiteren Attractio-Erfahrungen führen und zur Verminderung von Unwerterfahrungen (Aversio-Erfahrungen). Dieser Umstand begründet die Relativität und Subjektivität unserer Werturteile, aber auch ihre scheinbare Objektivität, da Gefühlsauszeichnungen oft subtil sind und wir die Welt durch eine mehr oder weniger unbewusste Brille unser Gefühlsauszeichnungen betrachten.

12: Phänomenologisch gesehen (= der reinen Erfahrung nach, wie sie uns unmittelbar ohne vorausgesetzte Interpretationen erscheint) sind wir intentional gewöhnlich "in den Dingen" und sehen die Einfärbung durch die Attractio oder Aversio explizit nur ausnahmsweise, bzw. müssen sie durch Vergleich und Unterscheidung erschließen.

13: Die Attractio hat u.a. folgende wesentliche Eigenschaften: Sie ist lustvoll, attraktiv, angenehm, anziehend, "in-sich-selbst-wertvoll". Ihr Angenehmsein zeigt sich unmittelbar, anschaulich und evident, ohne notwendiges gedankliches Verständnis. Ihre Anziehungsqualität erweist sich darin, dass sie – für sich allein gesehen – bei direkter Erfahrung von jedermann gewollt wird. Sie wird in aller Regel nur abgelehnt, wenn dafür Gründe sprechen, die nicht in seiner ummittelbaren attraktiven Anschauung liegen (z.B., wenn bei der durch Heroin verursachten Lust erkannt wird, dass Heroin die Gesundheit schädigt und abhängig macht).

14: Was für die Attractio gilt, gilt mit dem Unterschied, dass es sich eben nicht um angenehme sondern unangenehme, schmerzliche und daher in der Regel abgelehnte Gefühlstönungen, also negative Erfahrungen handelt, auch für die Aversio.

15: Viele Wertwahrnehmungen sind Synthesen (Ganzheitsqualitäten) aus "objektiv" erscheinenden Gegebenheiten und kontingenten Gefühlen.

16: Attractio und Aversio sind im Gefühl, in der Emotion, der Stimmung, dem Affekt, den Körpergefühlen, dem Wertfühlen, den Leidenschaften identisch. Gefühle und Emotionen unterscheiden sich im Kern nicht. Dem (plausiblen) Alltagsgebrauch des Begriffs Emotion entsprechend handelt es sich bei Emotionen im Unterschied zu Gefühlen und Stimmungen lediglich um intensivere Erfahrungen von Aversio oder Attractio, die von körperlichen Reaktionen wie schnellem Puls, Hitze, Kälte, Zittern usw. begleitet werden.

17: Emotionale Klugheit oder "Intelligenz" besteht darin, Attractio zu vermehren und Aversio zu vermindern. Gleiches gilt folglich auch für Moral, Recht, Religion, Kunst, Erziehung, Politik, Literatur und Philosophie und die Wissenschaften.


18: Solche Wertvorstellungen können jedoch nur schwer rein egoistisch verwirklicht werden, sondern sind auf die große Zahl gesellschaftlicher Interaktionen bezogen oft nur im "emotionalen System" wechselseitiger Gefühlsbeziehungen erfolgreich, in dem wir mit anderen Menschen interagieren.

Der Grund dafür liegt darin, dass es sich um ein progressives System handelt, dessen Wertrealisierung von der prozentualen Kooperation anderer abhängt.

Je mehr Menschen sich daran beteiligten, desto größer die Wahrscheinlichkeit, selbst von seinen Vorteilen betroffen zu sein. 

Umgekehrt gilt: Je weniger Menschen sich am progressiven Wertessystem beteiligen, desto geringer der zu erwartende Nutzen. Nichtbeteiligung kann dabei durchaus von Vorteil für das Individuum sein, indem es seine Werte egoistisch verwirklicht. Dies führt aber umgekehrt genau anteilig zum Verschwinden der Wertvorteile eines progressiven Systems, wovon dann auch der Egoist betroffen ist.

In einem weiteren Schritte besteht Emotionale Intelligenz also darin, die Attractio des Anderen mit zu fördern und seine Aversio mit zu vermindern, soweit dies jeweils praktikabel ist. Und noch weiter gefasst: die Positivität des gesamten gesellschaftlichen Systems zu betreiben und deren Negativität zu vermindern.

Nicht immer allerdings ist die Positivität des Anderen oder des gesamten Systems klar zu erkennen. Und immer wieder steht uns dabei unsere eigene Positivität im Wege. Manchmal können wir nicht über unseren egoistischen Schatten springen. (Und was genau ist das Positive überhaupt? In einer Art intellektuellem Dornröschenschlaf scheint darüber niemand nachzudenken. Oder erübrigt sich die Antwort darauf, weil sie belanglos ist oder weil es keine Antwort gibt?)

Trotzdem rechnet sich das Prinzip durch eine eklatante Steigerung der Lebensqualität für jeden, wie schnell ersichtlich wird, wenn man seine Auswirkungen in genügend vielen Fällen verfolgt. Das kann im Einzelfall auch schiefgehen. Trotzdem bewährt sich das progressive Wertesystem rein statistisch gesehen selbst bei aller individuellen Verschiedenheit unserer Interessen – nämlich in der großen Zahl  ...

Unser Problem besteht lediglich darin, dass sich nicht genügend Menschen daran beteiligen – beispielsweise, weil sie das Prinzip noch gar nicht genau genug in den Blick bekommen haben. Obwohl es im wohlverstandenen Eigeninteresse wäre. Eigentlich gibt es dafür nur eine Einschränkung, wie der englische Philosoph Bertrand Russell einmal – wenn auch nicht auf unser gesamtes Wertesystem bezogen – bemerkte: Die besten Moral ist die, an die alle sich halten. Mit einer Ausnahme – das bin ich. Das wäre allerdings keine allgemeingültige Regel.

19: Da Attractio und Aversio kontingente Phänomene sind, ist die Voraussagbarkeit vieler Werterfahrungen illusionär. Marc Aurels These „Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab“, ist nicht nur deswegen nur partiell zutreffend, weil man sich die negativen Lebenssituationen nicht immer schön denken kann, sondern weil Attractios und Aversios oft nicht prognostizierbar sind. Sie wechseln von Lebensphase zu Lebensphase und von Indiviuum zu Individuum. Sie stammen aus "dunklen Quellen". Ihr Ursprung ist oft genauso wenig herleitbar wie der von Gedanken.

20: Ein großer Teil unserer Werturteile beruht somit auf Scheinargumenten.

21: Wir bleiben oft in bloßen Werten als Mittel stecken, denen am Ende der Kontakt zur Gefühlsauszeichnung fehlt, die jeden Endwert begründen muss, damit es sich um echte und nicht nur vermeinte Werte handelt.

22: Durchschauen wir den Charakter unserer Werterfahrung, eröffnet sich damit ein weiter Bereich innerer Freiheit, Veränderbarkeit von Gefühlen und auch Toleranz.

23: Viele Irrwege und viel Leiden können vermieden werden, wenn wir unsere Handlungen mehr am Wertfühlen als an Ideen und Werten als Mittel orientieren und die hier in Ansätzen skizzierte "Grammatik der Gefühle" mehr und mehr zu beherrschen und praktisch umzusetzen lernen.


WOZU DIENT EINE BESSERE BEGRIFFLICHKEIT
DES FÜHLENS?
Bei seelischen Belastungen bemerken wir oft, dass da etwas ist, ohne uns darüber im Klaren zu sein, was genau es ist – weil uns der „sprachliche Kode“ fehlt. Mit einem besseren begrifflichen Verständnis der Gefühle können aktuelle wie auch wiederkehrende Gefühlsbelastungen schneller und effektiver
gelöst werden als bisher.


Weitere Informationen:

https://www.amazon.de/Mythos-Emotionale-Intelligenz-Einf%C3%BChrung-Psychologie/dp/1507707940/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1467975932&sr=8-1&keywords=Mythos+emotionale+intelligenz

Peter Schmidt - Mythos Emotionale Intelligenz


Emotionale Intelligenz ist seit Daniel Goleman zum geflügelten Begriff geworden. Definierte Goleman noch, dabei handele es sich um die Fähigkeit, unsere eigenen Ge­fühle und die anderer zu erkennen, uns selbst zu motivieren und gut mit Emotionen in uns selbst und in unseren Beziehungen umzugehen, so wurde schon bald klar, daß eine so vage Defi­nition weniger nützt, als in die Irre führt. Denn was heißt es ei­gentlich, gut mit Emotionen umzugehen?

Dem schönen Schein Emotionaler Intelligenz könnte man ange­sichts unserer gesellschaftlichen Verhältnisse durchaus die harten Fak­ten realer emotionaler Desorientiertheit entgegensetzen.

Denn neue Analysen zeigen, daß das autoritäre Verhalten des wertobjektivistischen Despoten, die Vorurteile des Selbstmör­ders, die Resignation des Verzweifelten, die emotionale Desori­en­tiert­heit des Nihilisten ohne falsch verstandene Gefühle kaum denkbar wären.

Neurobiologie, Psychologie und Philosophie haben gleicherma­ßen darin versagt, uns zu erklären, was genau Gefühle sind und in welchem Verhältnis sie zu unseren Werterfahrungen und Sinnvorstellungen stehen. Deshalb leben viele Menschen in ei­nem Zustand permanenter Desorientiertheit. Ihre Motive und Wertvorstellungen sind über weite Strecken Selbsttäuschungen.

Der Philosoph Peter Schmidt  vollzieht mit Mythos Emotionale Intelligenz die längst fällige koper­nikanische Wende unseres Selbstverständnisses und liefert die fehlenden Ergänzungen und Korrekturen zum populären Begriff der Emotio­nalen Intelligenz
  • gesellschaftlich
  • psychologisch
  • philosophisch und wissenschaftstheoretisch
  • neurophysiologisch
272 Seiten 
ISBN-10: 1507707940 
ISBN-13: 978-1507707944


Erstausgabe im Kollateral Verlag 2010;
2., überarbeitete und um ein Kapitel erweiterte Neuausgabe: Amazon 2015.

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ZUM BUCH

„Dass Analysen, die hauptsächlich das schon bekannte Material menschlicher Erfahrungen durchleuchten und eigentlich jedem zugänglich sein sollten, zu neuen, überraschenden Folgerungen für unser Leben führen, ist wohl nicht das, was Otto Normaldenker gegenwärtig (nach so vielen ineffektiven Halbwahrheiten) von der Psychologie und Philosophie erwarten würde. Zu diskreditiert ist das klassische analytische Denken im Gegensatz zu den experimentell orientierten Wissenschaften  – zu sehr tritt es bei wesentlichen Lebensfragen vermeintlich auf der Stelle –, wenn es sich nicht mit Quantenfluktuationen, dem Urknall oder doch wenigstens dem Wert der aus der Weltraumfahrt stammenden Teflon­beschichtung befasst.

Und doch sind Antworten auf Fragen wie: ‚Was ist Fühlen?’, ‚Was hat Fühlen mit unseren Sinn- und Wertvorstellungen zu tun?’ entscheidend für unser Leiden und Glück – und sogar für den lebensrettenden Hinweis, ob wir uns tatsächlich im Krisenfall das Leben nehmen.

Es reicht offensichtlich nicht aus, nur sein Feld zu bestellen. Emotionale Desorien­tiert­heit und emotionales Irrläufertum konterkarieren nur allzu oft das Bemühen, ein Minimum an Frieden mit sich selbst und anderen zu stiften. Der Rolls Royce, die Villa, das opulente Bankkonto, beruflicher Status oder unser zum gesellschaft­lichen Vogelschwarm-Reflex verklärter Umgang mit dem Sex sind eben noch längst kein Garant für seelische Ausgeglichenheit und ein gelungenes Leben.

Nicht genug über unser Fühlen zu wissen – das scheint nun viel besser belegt zu sein als früher  –, hindert uns daran, uns in Richtung auf mehr positive Erfahrung zu justieren. Und  umgekehrt könnte ausreichendes Wissen uns im Ernstfall sogar vor dem Suizid bewahren. Vor  allem aber kann es in unseren allgegenwärtigen kleinen und großen Lebens­katas­trophen ein verblüffend wirksamer Schlüssel zu weniger Leiden sein.“


Inhalt

 
Teil A
Einleitung: Warum wir unsere Gefühle nicht verstehen
1. Emotionale Desorientiertheit
2. Was uns zu emotionalen Irrläufern werden läßt
3. Wie sich emotionales Irrläufertum zeigt
4. Eine kritische Bestandsaufnahme unserer mentalen
Verfassung
5. Typische emotionale Irrläufer
   a) Mohammed Atta: Haß als privates und gesellschaftliches
   Problem
   b) Emotionale Irrläufer als Amokläufer
6. Was Werterfahrungen zu Werterfahrungen macht
   a) Motivationen im Vergleich mit ästhetischen
   Erfahrungen
   b) Werturteile im Vergleich mit ästhetischen
   Erfahrungen
7. Was Unwerterfahrungen zu Unwerterfahrungen macht
8. Gefühl als Kategorie sui generis
9. Unsere emotionale Grundverfassung
10. Wertgerichtetheit als mentales Hauptprinzip
11. Hedonismus oder objektivistische Wertbegründung?
12. Relativität der Werte
13. Wie Gefühle erlernt und wie sie wieder verlernt werden
14. Emotionale Desorientiertheit und der Sinn des Lebens

Teil B
15. Werturteile als Beweggrund politischer Entscheidungen
16. Das Versagen der Philosophie
17. Probleme der Psychologie mit dem Gefühlsbegriff
18. Die Schieflage der Neurobiologie
19. Moralbegründung und emotionale Desorientiertheit
Exkurs: Unser emotionales Input-Output-System
20. Plädoyer für ein neues Verständnis der Werte
21. Was sollen wir tun? Worauf können wir hoffen?
   a) Lassen sich Gefühle verändern?
   b) Haben Sie schon „generalisiert“?
Zitierte Literatur
Personenregister
Biographische Notiz 










Seminarleiter Peter Schmidt

Peter Schmidt hat mehrere Bücher zum Thema Stressabbau, Umgang mit belastenden Emotionen und Bewertungen, Burnout und mentale Leistungssteigerung veröffentlich. Im Zuge seines Studiums der Philosophie (wissenschaftstheoretische, sprachanalytische und phänomenologische Methoden) mit Schwerpunkt psychologische Grundlagentheorie und rund 2500 Stunden Workshop mit Meditationsexperten, Therapeuten, Psychologen und Übenden entstanden aus bekannten Therapiekonzepten weiter entwickelte Verfahren mit deutlich gesteigerter Wirksamkeit, vor allem aber auch Alltagstauglichkeit. In Seminaren wurden in den letzten Jahren Tausenden von Teilnehmern Mentaltechniken nach dem letzten Stand der Psychologie der Emotionalen Intelligenz und Hirnforschung vermittelt. Seine ständig weiter präzisierten Mentaltechniken werden bereits vielfach in der Therapie (u.a. Psychotherapie, Logopädie, Psychiatrie und Musikpädagogik) eingesetzt.



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(Sachbuch & Belletristik)





Weitere Sachbücher zum Thema



https://www.amazon.de/Stehen-Sie-dr%C3%BCber-sekundenschnell-negativen/dp/1500424684/278-7635457-1652139?ie=UTF8&qid=1354365383&ref_=tmm_pap_title_0&sr=8-2-spell

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Menschliche Verrohung, wie wir sie gegenwärtig erleben, begann schon mit dem Auftauchen des Homo sapiens. Und die Prognose bleibt weiter ungünstig. Ein großer Teil der Menschen ist aggressiv und gleichgültig. Habgier, Egoismus, Verachtung, Niedertracht, Hass und Rache, Vergeltungsdenken, Aggressivität und Lust am Bösen sind an der Tagesordnung. Ein britischer Historiker hat einmal die Kriegstoten der bisherigen Menschheitsgeschichte gezählt, soweit rekonstruierbar: Bis zu dreieinhalb Milliarden Tote, also etwa die halbe gegenwärtige Weltbevölkerung. Dazu Folter, Hunger, Vergewaltigung, Unterdrückung, Mord durch Inquisition, Mord aus politischer Willkür, Amokläufer, Psychopathen, Selbstmordattentäter und Sprengstoffanschläge - und das bis in die jüngste Gegenwart … Eigentlich hätte schon ein zehnjähriges Kind mit durchschnittlicher Intelligenz bemerken können, dass die Juden zur Zeit des Nationalsozialismus gar kein gemeinsames Merkmal hatten wie "minderwertige Rasse", "Weltverschwörer", "Ausbeuter". Erst recht nicht, um dann 6 Millionen Menschen zu töten. Dazu musste man sich ja nur irgendein jüdisches Schulkind, die alte jüdische Gemüsehändlerin an der Ecke oder irgendeinen arbeitslosen jüdischen Arbeiter ansehen. Hinter alledem steckt also auch noch ein offensichtliches Intelligenzdefizit. Allerdings: Dann gibt es neben so viel "schlechtem Menschenmaterial" auch noch die Guten, Friedlichen, Hilfsbereiten, Kooperativen ...




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Meditation ist viel mehr als ein Entspannungstraining
"Gibt es die Vorteile der vielen Techniken auch ohne spirituelles Drumherum?"

"Die Ergebnisse sind erstaunlich. Wir sehen trainingsbedingte Veränderungen sowohl in der Hinrnplastizität, auf hormoneller Ebene, als auch im Verhalten und Wohbefinden." Das Programm hinterließ in den Gehirnen der Teilnehmer erkennbare Spuren. "Und das nach kurzem täglichem Training, mitten im Alltag, bei arbeitenden, erwachsenen Menschen."

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